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Berlin & Brandenburg Landespokalfinale: Rasen im Mommsenstadion bereitet Sorgen

Spielbälle liegen auf dem Rasen.

(Foto: Swen Pförtner/dpa/Symbolbild)

Am Wochenende musste Viktoria Berlin den bitteren Abstieg aus der 3. Liga einstecken. Nun will das Team die Saison im Landespokal mit einem Erfolg abschließen. Doch der Gegner machte ihnen schon einmal Probleme. Ärger machen die Platzverhältnisse im Final-Stadion.

Berlin (dpa/bb) - Vor dem Finale im Berliner Fußball-Landespokal haben die Finalisten von Regionalligist VSG Altglienicke und Drittliga-Absteiger Viktoria Berlin den Zustand des Rasens im Mommsenstadion bemängelt. Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes (BFV), sagte dazu am Donnerstag auf einer Pressekonferenz, dass er wegen des Rasens Kontakt zum zuständigen Bezirksamt aufgenommen habe. Sowohl Altglienicke als auch Viktoria hätten lieber im Jahn-Sportpark gespielt.

Zum Finale am Samstag (12.15 Uhr) werden rund 2000 Fans erwartet. "Erstmals seit dem Endspiel 2019 sind wieder Fans zugelassen", sagte Schultz. Über die frühe Anstoßzeit ist man beim BFV weniger glücklich. "Weil am Abend aber noch das DFB-Pokalfinale in Berlin stattfindet, sind wir wieder im ersten Zeit-Slot", sagte der Präsident.

Dafür könnte es im Finale ein Duell auf Augenhöhe geben. Altglienicke belegte in der Regionalliga Nordost den vierten Platz. In dieser Spielklasse muss in der kommenden Saison auch wieder Viktoria 89 antreten. Die Lichterfelder sind am vergangenen Wochenende als Tabellen-17. aus der 3. Liga abgestiegen. "Es war kein schöner Abgang und nicht so einfach mit so einem Erlebnis in die Woche zu starten", sagte Viktoria-Trainer Farat Toku.

Während bei Altglienicke auch in der kommenden Saison Heine als Cheftrainer auf der Bank sitzen wird, ist bei Viktoria der Verbleib von Toku unsicher. Eine Entscheidung soll es erst nach dem Finale geben. "Das Pokalspiel steht im Vordergrund, dann schauen wir weiter", meinte Toku.

Historisch gesehen spricht die Statistik für Viktoria. Inklusive der Vorgängervereine holte der Club acht Mal den Landespokal. Altglienicke triumphiert erst einmal - da aber gegen Viktoria. Vor zwei Jahren setzte sich die VSG im Jahn-Sportpark sehr deutlich mit 6:0 durch. "Das war vor zwei Jahren ein toller Erfolg für uns. Für uns wäre es äußerst reizvoll, wieder deutschlandweit im Lostopf zu sein", sagte Heine. "Aber wenn Viktoria das auf den Rasen bekommt, was sie draufhaben, wird es für uns sehr schwer." Dem Sieger winken 140 000 Euro Prämie für die Teilnahme an der 1. Runde im DFB-Pokal und im besten Fall ein attraktiver Erstliga-Gegner.

Die Partie ist Bestandteil des bundesweiten Finaltags der Amateure. Alle Pokalendspiele der 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes finden an diesem Tag statt und werden vom Fernsehen der ARD in Livekonferenzen übertragen. Das Berliner Finale streamt der RBB zudem in voller Länge im Internet.

Quelle: dpa

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