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Berlin & Brandenburg Landtag für Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen

Die Abgeordneten stimmen ab. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

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Potsdam (dpa/bb) - Der Brandenburger Landtag will die Rechte der Kinder und Jugendlichen stärken, die unter coronabedingten Einschränkungen besonders zu leiden hatten. Die Parlamentarier stimmten am Freitag in der Landtagssitzung mehrheitlich bei einigen Enthaltungen einem Antrag der Regierungskoalition von SPD, CDU und Grünen zu. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, sich im Rahmen des Aktionsprogramms insbesondere für Kinder und Jugendliche nach der Corona-Pandemie einzusetzen.

"Uns ist bewusst, dass die Pandemie den Kindern und Jugendlichen viel zugemutet hat", sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). Lernzeit sei reduziert worden, es fehlte an Bewegung und Kinder konnten ihre Freunde nicht sehen. Es werde ein Programm auf den Weg gebracht, sagte sie. Die große Herausforderung sei aber, das Geld nicht mit der Gießkanne zu verteilen. "Der wichtigste Schritt ist, Normalität an den Schulen herzustellen", betonte die Ministerin.

Vorgesehen ist unter anderem die Schaffung eines Kinder- und Jugendbeauftragten, der mit der Erarbeitung eines Kinderschutzgesetzes beginnen soll. Zusätzlich sollen Lehrkräfte und pädagogisches Personal für Schüler mit besonderem Bedarf an Lernunterstützung in den kommenden beiden Schuljahren eingesetzt werden. Dazu ist vorgesehen, den Freiwilligendienst aus Mitteln des Bundes auszuweiten, wo es um Kinder und Jugendliche geht.

© dpa-infocom, dpa:210617-99-37308/5

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