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Berlin & Brandenburg Landtagspräsidentin hofft wieder auf Besucher

Ein Schild weist auf den für Besucher geschlossenen Landtag im Stadtschloss hin. Foto: Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Potsdam (dpa/bb) - Der Brandenburger Landtag will prüfen, ob in der Corona-Krise unter bestimmten Bedingungen wieder Besucher begrüßt werden können. "Ich gehe davon aus, dass auch wieder Gäste den Landtag besuchen können", sagte Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke der Deutschen Presse-Agentur. "Bei Gruppen aus Schulen oder Seniorengruppen bin ich aber noch im Zweifel." Bis zum 30. Juni gelten nach ihren Angaben die Einschränkungen - für Besucher ist das Parlament derzeit geschlossen. "Ab 1. Juli können wir dann neu denken, wenn die Infektionszahlen es zulassen", sagte sie.

Unter normalen Umständen kommen viele Gruppen, um mehr über die Arbeit der Abgeordneten im wiederaufgebauten Stadtschloss zu erfahren. Der Landtag ist aber auch ein Ort der Kunst. "Die Ausstellung "Arbeit, Arbeit, Arbeit - Serien zur sozialistischen Produktion in der DDR" würde ich gern wieder für Besucher öffnen", sagte Liedtke. "Die Museen haben ja auch geöffnet mit Maskenpflicht und Abstand."

Die Parlamentspräsidentin schlägt vor, dass es im Innenhof im Sommer ein Kulturangebot geben könnte - darüber wird nach ihren Angaben intern beraten. "Wir wollen und brauchen Unterstützung für Künstler - und die Künstler wollen auch auftreten", sagte Liedtke. Sie betonte: "Die Arbeit der Ausschüsse war zu keinem Zeitpunkt ausgesetzt." Auch das Plenum hatte getagt - mit mehr Abstand und neuerdings mit Plexiglas.

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