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Berlin & Brandenburg Linke-Vorsitzende Schubert: Pannen müssen analysiert werden

Katina Schubert, stellvertretende Parteivorsitzende von Die Linke, spricht. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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Berlin (dpa/bb) - Berlins Linke-Parteivorsitzende Katina Schubert hat mit Blick auf zahlreiche Pannen bei den Wahlen in Berlin vor vorschnellen Urteilen gewarnt. "Man muss sich das nach den Wahlen in Ruhe angucken und analysieren, was da möglicherweise schiefgegangen ist", sagte Schubert am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur. Vieles habe auch mit den Corona-Vorsichtsmaßnahmen zu tun. "In meinem eigenen Wahllokal habe ich auch sehr viel länger gewartet als sonst, ich habe da 40 Minuten gestanden", sagte Schubert.

"Natürlich ist das eine Riesenherausforderung mit fünf Stimmzetteln zu agieren", sagte die Linke-Politikerin. "Insofern müssen wir uns angucken, woran es wirklich gehakt hat: Wo sind die Stellschrauben, wo etwas schiefgelaufen ist? Es ist ja nicht überall etwas schiefgelaufen - insofern keine Schnellschüsse."

In Berliner Wahllokalen ist es zum Teil zu starken Verzögerungen bei den Wahlen gekommen. Während schon die ersten Prognosen zu den Wahlergebnissen kursierten, stimmten Berlinerinnen und Berliner in einigen Wahllokalen noch bis kurz vor 20 Uhr ab. Teilweise ergaben sich Wartezeiten von mehr als zwei Stunden.

© dpa-infocom, dpa:210926-99-371891/2

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