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Berlin & Brandenburg Linksfraktion fordert Einsatz von mehr Schulbussen

Eine Schulbushaltestelle. Foto: Stefan Sauer/dpa/Archivbild

(Foto: Stefan Sauer/dpa/Archivbild)

Potsdam (dpa/bb) - Damit während der Corona-Pandemie Schulkinder in Brandenburg den gebotenen Mindestabstand einhalten können, fordert die Linksfraktion im Landtag den Einsatz von mehr Schulbussen. Nach Auskunft vieler Eltern seien die Busse derzeit zu voll und es gehe in ihnen zu eng zu, sagte Fraktionschefin Kathrin Dannenberg am Samstag. "In diesem Zusammenhang plädiere ich ausdrücklich dafür, private Busunternehmen mit ihren derzeit nicht genutzten Reisebussen zu beauftragen, das Angebot im Schülerverkehr zu verbessern."

Übervolle Schulbusse seien kontraproduktiv bei den aktuellen Bestrebungen, das Infektionsgeschehen wirksam zurückzudrängen, ergänzte der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Christian Görke. Das zusätzliche Angebot der Landkreise im Schülerverkehr könnte ihm zufolge aus dem vom Landtag beschlossenen Corona-Rettungsschirm finanziert werden. Von den zur Verfügung stehenden zwei Milliarden Euro würden bis zum Jahresende voraussichtlich nur rund 700 Millionen Euro abfließen. Zudem hätten die beauftragten Busunternehmen auf diese Weise eine Teilkompensation für den nun wieder Lockdown bedingten wegfallenden Reiseverkehr.

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