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Berlin & Brandenburg Ludwig hält Thüringens Lockerung für "richtigen Weg"

Die CDU-Bundestags- und Landtagsabgeordnete Saskia Ludwig. Foto: Nestor Bachmann/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Potsdam (dpa/bb) - CDU-Bundestags- und Landtagsabgeordnete Saskia Ludwig fordert nach der angekündigten Lockerung der Corona-Maßnahmen in Thüringen auch für Brandenburg ein Ende der Beschränkungen. "In Sachen Lockdown-Aufhebung ist der thüringische Regierungschef genau auf dem richtigen Weg", so Ludwig am Sonntag. Die Maßnahmen eines weitgehenden oder gar absoluten Stillstands müssten in einem klaren Verhältnis zur Entwicklung der Infektion stehen - angesichts niedriger Infektionszahlen sei es richtig, nicht nur in Thüringen, sondern auch in Brandenburg, zum Normalbetrieb zurückzukehren.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) will vom 6. Juni an auf allgemeine, landesweit gültige Corona-Schutzvorschriften verzichten. Damit würden die bisherigen Regeln zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen nicht mehr gelten. Stattdessen solle es regionale Maßnahmen abhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort geben.

Das Land Brandenburg setzt sukzessive Erleichterungen um, wie die Staatskanzlei am Sonntag mit Blick auf die Ankündigung aus Thüringen mitteilte. Freibäder und Fitnessstudios sollen am 28. Mai wieder öffnen, bereits am Montag sollen Kitas in einen sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Demnach sollen Eltern, die bisher unter die Notfallbetreuung fielen, weiterhin den gleichen Rechtsanspruch auf eine Betreuung haben. Dazu wird für weitere Kinder ein eingeschränkter Rechtsanspruch geschaffen. Zu bestimmten Bereichen könnten die Kreise und kreisfreien Städte bereits selbstständig Erleichterungen erlassen.

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