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Berlin & Brandenburg Mann nach Streit über fehlende Maske mit Messer verletzt

Ein Rettungswagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht durch eine Straße. Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild

(Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild)

Berlin (dpa/bb) - Ein Unbekannter ist in einer Berliner U-Bahn wegen seiner fehlenden Mund-Nasen-Bedeckung mit anderen Fahrgästen in Streit geraten und hat einen unbeteiligten Radfahrer verletzt. Laut Zeugenaussagen stieg der Mann am Freitagnachmittag in eine U-Bahn der Linie 3 am Thielplatz und wurde von mehreren Fahrgästen auf das Fehlen einer Maske angesprochen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er sei daraufhin aggressiv geworden, habe die anderen Personen angeschrien und mit einem Messer herumgefuchtelt.

Den Angaben zufolge wechselte der aggressive Mann dann am Bahnhof Oscar-Helene-Heim den Waggon und lief auf einen 62-Jährigen zu, der mit seinem Fahrrad in der U-Bahn stand. Diesem soll der Unbekannte mehrfach in die Rippen gestoßen und mehrere Kopfstöße verpasst haben. Anschließend habe der Angreifer dem Radfahrer das Messer an die Kehle gehalten und ihn damit im Gesicht verletzt.

Der Unbekannte flüchtete vom Bahnhof Onkel-Toms-Hütte aus. Der 62-Jährige trug Prellungen davon und wurde von Rettungskräften behandelt, musste aber nicht ins Krankenhaus.

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