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Berlin & Brandenburg Mehr Corona-Patienten in Brandenburgs Krankenhäusern

Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses.

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbol)

Potsdam (dpa/bb) - Innerhalb einer Woche ist die Zahl der Corona-Patienten in Brandenburgs Krankenhäusern weiter gestiegen. Derzeit würden 655 Menschen mit Covid-19 im Krankenhaus behandelt, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Potsdam mit. Vor einer Woche waren es noch 455 Covid-19-Patientinnen und Patienten in Kliniken. Die Zahl neuer Patienten je 100.000 Einwohner in einer Woche hat mit 10,6 erneut den Alarmwert der Warnampel des Landes überschritten - das ist etwas mehr als vor einer Woche. Im grünen Bereich ist weiter der Anteil freier Intensivbetten in Krankenhäusern mit 17,9 Prozent.

Diese drei Werte gelten für die rot-schwarz-grüne Landesregierung als Signale der Corona-Lage. Ihre Entwicklung bildet die Grundlage für eine mögliche Entscheidung über schärfere Regeln wie etwa eine Maskenpflicht beim Einkaufen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, für die es keinen Schwellenwert mehr gibt, stieg wieder deutlich an auf 450,3 nach 432,6 vor einer Woche. Die höchste Inzidenz hat mit Abstand Frankfurt (Oder) mit 859,2, die niedrigste der Kreis Barnim mit 273,8. Innerhalb eines Tages kamen 4460 neue Fälle hinzu.

Das Brandenburger Kabinett hatte die bisherigen Schutzmaßnahmen in der vergangenen Woche bis zum 28. Oktober verlängert. Dazu zählen die Maske in öffentlichen Bussen und Bahnen und die Pflicht für einen Corona-Test für Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich, wenn sie nicht vollständig geimpft beziehungsweise nachweislich genesen sind.

Quelle: dpa

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