Regionalnachrichten

Berlin & Brandenburg Mensch in See ertrunken, Schwimmer im Tegeler See gerettet

Feuerwehreinsatz. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild

(Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild)

Berlin (dpa/bb) - Ein Mensch ist in einem See in Berlin-Biesdorf untergegangen und gestorben - im Tegeler See konnte zuvor ein erschöpfter Schwimmer gerettet werden. Die Feuerwehr wurde am Samstagabend zum Biesdorfer Baggersee alarmiert, wie ein Sprecher am Sonntag mitteilte. Taucher bargen die Person demnach aus dem tiefen Wasser. Ein Notarzt startete Wiederbelebungsversuche, die jedoch erfolglos blieben. Drei weitere Menschen, die vor Ort waren, mussten betreut werden. Rund drei Stunden lang waren die 38 Rettungskräfte im Einsatz. Wie es zu dem Unglück kam, war nach Feuerwehrangaben zunächst unklar.

Bereits am Samstagmittag retteten Mitarbeiter der Deutschen Lebens-Rettungs Gesellschaft (DLRG) einen 62 Jahre alten Mann aus dem Tegeler See. Der Schwimmer hielt sich an der Badestelle "Arbeiterstrand" hilfesuchend an einer Begrenzungstonne der Badezone fest, wie die DLRG am Sonntag mitteilte. Rettungsschwimmer brachten ihn an Bord eines Bootes. Der Mann gab demnach an, seine Schwimmleistung falsch eingeschätzt zu haben. Er habe sich nicht mehr getraut, zum Strand zurück zu schwimmen. Schwimmer sollten nicht alleine baden gehen und sich in Ufernähe aufhalten, rät die DLRG in einer Mitteilung.

Newsticker