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Berlin & Brandenburg Ministerium: Vierte Welle noch nicht eindeutig vorhersehbar

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Potsdam (dpa/bb) - Eine vierte Corona-Welle im Herbst, wie sie sich für den Virologen Christian Drosten mancherorts andeutet, ist aus Sicht des Brandenburger Gesundheitsministeriums im Land derzeit nicht eindeutig vorhersehbar. In Regionen mit hohem Anteil von Menschen ohne Immunschutz könne die Infektionsdynamik sehr hoch werden, sagte Sprecher Dominik Lenz am Mittwoch. "Klar ist: je höher die Rate der Ungeimpften, desto höher die Infektionsdynamik". Die vierte Welle werde primär eine Welle der Ungeimpften sein - deren Anteil aber abnehmend ist. Der Anstieg hänge darum weiterhin von Faktoren wie der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln und dem Reiseverhalten in den kommenden Herbstferien ab.

Drosten hält die derzeitige Beruhigung der bundesweiten Corona-Infektionszahlen für ein vorübergehendes Phänomen. Es sei schon zu sehen, dass in ostdeutschen Bundesländern die Inzidenz offenbar unabhängig vom Ferienende wieder Fahrt aufnehme. "Ich denke, da deutet sich jetzt die Herbst- und Winterwelle an, die wir im Oktober wohl wieder sehen werden", hatte der Wissenschaftler von der Berliner Charité am Dienstagabend in einem Auszug aus dem Podcast "Coronavirus-Update" bei NDR-Info gesagt.

© dpa-infocom, dpa:210929-99-414448/2

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