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Berlin & Brandenburg Netzhoppers unter Dauerstress gegen Spitzenclubs

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Bestensee (dpa/bb) - Die Netzhoppers KW-Bestensee müssen in dieser Woche eine besondere Herausforderung in der Volleyball-Bundesliga meistern. Innerhalb von nur einer Woche sind die Brandenburger gleich gegen drei Gegner aus der Spitzengruppe gefordert. "Diese Belastung mit Spielen am Samstag-Mittwoch-Samstag macht die Sache für uns nicht gerade einfach", meinte Netzhoppers-Manager Arvid Kinder vor der Partie beim Tabellendritten United Volleys Frankfurt am Mittwoch (19.00 Uhr).

Am letzten Samstag waren die Volleys mit 1:3 gegen Pokalsieger VfB Friedrichshafen auf verlorenem Posten. Am Samstag folgt die nicht minder schwere Partie bei der SVG Lüneburg. Zwei Auswärtsspiele kurz hintereinander stellen die Netzhoppers auch vor ein logistisches Problem. Da der Verein aus Kostengründen generell auf Flugreisen verzichtet und zu den Gegnern regelmäßig mit dem Bus fährt, ist in den "Englischen Wochen" ein geregelter Trainingsbetrieb kaum möglich. Und als ehemaliger Spieler der Netzhoppers weiß Arvid Kinder nur allzu gut: "So viele Stunden im Bus zu verbringen, das schlaucht."

In Frankfurt wird erstmals Neuzugang Simon Guerra bei den Netzhoppers im Mittelblock zum Einsatz kommen. Der 23-jährige chilenische Nationalspieler war erst am Samstag aus seinem Heimatland kommend in Bestensee eingetroffen. "Er wird mit Sicherheit noch nicht das ganze Spiel über dabei sein. Aber ein, zwei Sätze lang will ich ihn bringen", kündigte Trainer Culic an.

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