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Berlin & Brandenburg Netzhoppers wieder "mit beiden Füßen auf dem Boden"

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Bestensee (dpa/bb) - Die Netzhoppers KW-Bestensee sind schnell wieder in den Volleyball-Alltag zurückgekehrt. Trainer Christophe Achten hat vor dem Bundesligaspiel bei den SWD powervolleys Düren am Sonntag (18.00 Uhr/sporttotal.tv) streng darauf geachtet, dass der überraschende 3:2-Sieg im Pokal-Viertelfinale bei den Berlin Volleys am Mittwoch seine Mannschaft nicht zum Übermut verführt. "Man muss nach solchen Erfolgen schnell mit beiden Füßen zurück auf den Boden kommen", sagte der Belgier seinen Spielern.

Der Lohn für die Netzhoppers nach dem Sieg in der Berliner Max-Schmeling-Halle fiel kulinarisch aus: Ein Sponsor aus dem Catering-Bereich hatte die Spieler noch vor Ort mit veganer Kost versorgt. Das Essen genoss das Team "bei etwa minus zwei Grad im Freien", sagte Achten. Am Donnerstag war für die Stammspieler Regeneration angesagt, am Freitag begann wieder die Vorbereitung.

Die Netzhoppers müssen auf einen hochmotivierten Gegner gefasst sein. Schließlich haben die Rheinländer erst vor drei Wochen schlechte Erfahrungen mit dem Team aus Königs Wusterhausen gemacht. Im Pokal-Achtelfinale schied Düren gegen die Netzhoppers nach 2:0-Satzführung mit 2:3 aus. "Ich denke mal, darauf will unser Gegner jetzt eine klare Antwort geben", sagte Achten.

Im Pokal geht es für die Netzhoppers am 10. Dezember mit dem Halbfinale zu Hause gegen die Volleys Herrsching weiter. Die Bayern zogen am Donnerstagabend nach einem 3:0 gegen Giesen in die Vorschlussrunde ein. Achten ist das Erreichen der Runde mit den letzten vier Mannschaften indes längst noch nicht genug. Er sagt: "Dass wir den Einzug ins Halbfinale geschafft haben, davon redet doch in zwei Jahren kein Mensch mehr. Erst wenn wir im Finale stehen, dann erinnern sich die Leute auch an die Netzhoppers."

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