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Berlin & Brandenburg Neue Wärmepumpe soll klimaschonend Wärme produzieren

Ein Mitarbeiter der Firma Siemens Energy hält für die Hochtemperatur-Wärmepumpe in der Vattenfall-Kältezentrale das Modell der Pumpe in den Händen.

(Foto: Monika Skolimowska/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Eine neue Hochtemperatur-Wärmepumpe soll in Berlin künftig Wärme klimaschonend erzeugen. Die Anlage gehe voraussichtlich im November in Dauerbetrieb, teilten die Unternehmen Vattenfall und Siemens Energy bei dem Richtfest am Montag am Potsdamer Platz mit. Mit dieser könnten im Sommer 30 000 Haushalte mit Warmwasser und im Winter 3000 Haushalte mit Wärme versorgt werden. Das Projekt wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert und soll die Energiewende in Berlin vorantreiben.

Den Unternehmen zufolge spart die Pumpe rund 6500 Tonnen Kohlendioxid im Wärmesystem im Jahr ein, was über 3 Millionen Kubikmeter Erdgas entspreche. Demnach verwertet die Anlage die in der Kältezentrale am Potsdamer Platz entstehende, überschüssige Abwärme. Die so erzeugte Wärme fließe direkt in das Berliner Stadtwärmenetz. In der Kältezentrale wird kaltes Wasser zur Kühlung von Unternehmen und Haushalten erzeugt.

"Das banale Prinzip lautet: Wärme aus Kälte", sagte Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme Berlin AG. "Auf diese Weise steigern wir die Energieeffizienz unserer Kälteanlage und produzieren gleichzeitig umweltschonende Wärme für das angeschlossene Berliner Quartier".

Quelle: dpa

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