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Berlin & Brandenburg Paketzusteller mit Hammer auf den Kopf geschlagen

Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

(Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild)

Potsdam (dpa/bb) - Weil er einem Paketzusteller mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen hat, muss sich ein 36-Jähriger wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Potsdam verantworten. Am Donnerstag wollen die Richter ein Urteil sprechen (Az. 21 Ks 2/21,486 Js 44087/20).

Der Mann soll dem Boten im Oktober 2020 in Brandenburg/Havel den Hammer zunächst von hinten einmal auf den Kopf geschlagen haben, weil ihm dieser mit seinem Fahrzeug den Weg versperrte, so die Anklage. Nachdem der Mann zu Boden gegangen war, soll der 36-Jährige noch einmal mit voller Wucht mit dem Hammer auf seinen Kopf eingeschlagen haben, ehe er nach lautem Rufen einer Frau den Tatort verließ. Der Mann habe das Opfer töten wollen, so die Anklage.

Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten in ihren Plädoyers nach Angaben des Gerichts elf Jahre Freiheitsstrafe gefordert, die Verteidigung des Mannes beantragte zwei Jahre auf Bewährung.

© dpa-infocom, dpa:210630-99-208864/3

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