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Berlin & Brandenburg Pandemie: Mehr Patienten auf Intensivstationen

Ein leeres Bett steht in einer Intensivstation. Foto: Jonas Güttler/dpa/Symbolbild

(Foto: Jonas Güttler/dpa/Symbolbild)

Berlin (dpa/bb) - In Berlin wächst der Anteil der Corona-Patienten auf Intensivstationen. Die Belegung habe kräftig angezogen, sagte Norbert Suttorp, Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie der Charité, am Donnerstag. 440 Corona-Patienten seien auf Normalstationen und 160 auf Intensivstationen - mehr als etwa im April.

Nach der Statistik der Intensiv- und Notfallmediziner (DIVI) sind in ganz Berlin generell 1078 Intensiv-Betten belegt und 178 frei. Der Anteil der Patienten mit Covid-19 beträgt auf den Intensivstationen der Hauptstadt inzwischen rund 12 Prozent. Rund die Hälfte von ihnen muss laut DIVI beatmet werden.

Binnen eines Tages hat die Gesundheitsverwaltung am Donnerstag in Berlin 1131 neue Corona-Infektionen registriert, 30 weniger als am Vortag. Damit lag die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 155,6 wie die Senatsverwaltung am Mittwoch mitteilte. Am Tag zuvor waren es 144,3.

Seit Beginn der Pandemie in Berlin wurden 30 355 Corona-Fälle gemeldet. 19 868 Menschen gelten inzwischen als genesen (431 mehr als am Vortag). 253 Infizierte starben, damit erhöhte sich diese Zahl im Vergleich zum Vortag nicht.

Unter den Berliner Bezirken ist Neukölln nach wie vor die Region mit den höchsten Fallzahlen. In rund der Hälfte aller Schulen gebe es Infektionsfälle, hieß es am Donnerstag aus dem Bezirk.

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