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Berlin & Brandenburg Parken auf Radweg und Busspur: 1,6 Millionen Euro Bußgelder

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Berlin (dpa/bb) - Mehr als 1,6 Millionen Euro haben Berliner Autofahrer in den vergangenen 14 Monaten allein für das verbotene Parken und Halten auf Radwegen, Busspuren und Gehwegen bezahlen müssen. Genau 51 392 dieser Ordnungswidrigkeiten erfasste die Bußgeldstelle der Polizei von März 2021 bis Anfang Mai dieses Jahres. Das antwortete der Senat auf eine Grünen-Anfrage. 1.652.875,23 Euro wurden demnach an Verwarn- und Bußgeldern erhoben.

Im Verlauf der vergangenen drei Jahre hielten sich die Berliner Autofahrer entweder mehr an die Halte- und Parkverbote auf den Radwegen und Busspuren - oder es wurde nur ein kleinerer Teil der Falschparker geahndet. Die Zahl der Bußgeldbescheide für diese Verstöße sank deutlich.

2019 wurden rund 29.000 Bußgeldbescheide wegen Parkens auf Busspuren verschickt. 2020 waren es knapp 20.800 und im vergangenen Jahr knapp 18.300. Bei den Radwegen ging es von rund 18.000 (2019) auf knapp 12.000 (2021) herunter - und bei den sogenannten Rad-Schutzstreifen auf den Straßen von 29.500 auf rund 16.500.

Quelle: dpa

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