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Berlin & Brandenburg Polizei löst Versammlung am Kottbusser Tor auf

Ein Polizist vor einem Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild)

Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Polizei hat am Kottbusser Tor in Kreuzberg am Samstagnachmittag eine spontane Versammlung von mehr als 200 Menschen aufgelöst. Es gab mehrere Festnahmen, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Die Versammlung sei nicht angemeldet gewesen und habe gegen die derzeit geltenden Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verstoßen.

Zuvor hatte die Polizei bereits den Boxhagener Platz in Friedrichshain gesperrt. Dort hielten sich nach Angaben eines Polizeisprechers rund 150 Menschen auf, die auch auf Lautsprecherdurchsagen mit der Aufforderung, den Platz zu verlassen, nicht reagierten. Die Polizei habe die Grünflächen des Platzes schließlich gesperrt. Darüber, ob es in dem Zusammenhang auch Festnahmen gab, lagen dem Sprecher keine Informationen vor. Wann die Sperrung des Platzes wieder aufgehoben wird, stand nicht fest.

Die Polizei wollte am Samstag mit und 350 Beamten stadtweit kontrollieren, ob sich die Berlinerinnen und Berliner an die Verhaltensregeln zur Bekämpfung der Corona-Epidemie halten. Grundsätzlich gilt, dass man nur allein oder zu zweit unterwegs sein darf. Ausnahmen gibt es für Familien und Bewohner einer gemeinsamen Wohnung. Bei Aufenthalten außerhalb der eigenen Wohnung ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen einzuhalten. Ein Schwerpunkt der Polizeikontrollen sollten wegen des guten Wetters Parks und Grünanlagen sein.

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