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Berlin & Brandenburg Pop: Selbsttests sollen auch im Friseursalon möglich sein

Ramona Pop, die Wirtschaftssenatorin in Berlin. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

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Berlin (dpa/bb) - Wer für den Friseurbesuch einen negativen Corona-Test braucht, soll das in Berlin künftig auch noch im Friseursalon regeln können. Darauf wies Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Donnerstag nach einer Sondersitzung des Senats hin, die sich unter anderem mit den Themen Impfen und Testen beschäftigte. Es sei durchaus vorgesehen, dass es möglich sei, tagesaktuell etwa in Friseurbetrieben unter der Aufsicht des Dienstleisters einen Selbsttest zu machen, sagte Pop. Eine Alternative sei, ihn in einer Apotheke zu machen, die dann bescheinigen könne, dass er negativ gewesen sei.

"Wünschenswert wäre auch hier eine digitale Lösung: Test hat einen Barcode, ich scanne meinen Barcode ein", sagte Pop. "Und dann ist es gleich in der richtigen App. Und wenn der Test positiv ist, wird es gleich weitergemeldet. Das wäre der Idealzustand."

Kultursenator Klaus Lederer erläuterte, Selbsttests reichten aber nicht generell als Nachweis dafür, nicht infiziert zu sein. Das gelte an den Stellen, wo ein solcher Nachweis erforderlich wäre - etwa bei Kulturveranstaltungen.

"Es gilt grundsätzlich, dass da, wo Zugänge gekoppelt werden daran, dass ein Testergebnis vorgelegt wird, diese Selbsttests nicht akzeptiert werden können", sagte der Linke-Politiker. "Wir verlassen uns nicht auf das Versprechen der Menschen, dass sie sich morgens getestet haben, wenn es um den Zugang zu Einrichtungen geht, wo möglicherweise ein Superspreader ein Ereignis auslösen kann, das wir alle nicht wollen."

© dpa-infocom, dpa:210304-99-692862/2

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