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Berlin & Brandenburg Potsdam und Unternehmen fördern Mehrwegbecher-Pfandsystem

Mike Schubert (SPD), Oberbürgermeister von Potsdam, lächelt in die Kamera. Foto: Bernd Settnik/Archivbild

(Foto: Bernd Settnik/zb/dpa)

Potsdam (dpa/bb) - Die Stadt Potsdam und mehrere städtische Unternehmen unterstützen die Einführung eines Mehrwegbecher-Pfandsystems. Dazu unterzeichneten die Stadt, die Stadtwerke Potsdam, die Energie und Wasser Potsdam, der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam sowie der Immobilienverbund ProPotsdam am Montag einen Vereinbarung.

Das Pfandbecher-System namens "Potspresso" hatte die gemeinnützige Bürgerstiftung Potsdam ins Leben gerufen. Die über 7000 "Becherpaten", die nach Angaben der Stiftung bereits einen "Potspresso"-Becher gekauft haben, um die Einführung des Pfandsystems zu unterstützen, können jetzt ihren Becher in den stadtweiten Pfandkreislauf einspeisen.

Das Pfandbechersystem basiert auf einem bereits etablierten System aus Hannover. Alle Händler, die Getränke zum Mitnehmen verkaufen, geben ihre Getränke im "Potspresso"-Becher an die Kunden für 2 Euro Pfand aus. Der Kunde kann den Becher in jeder beliebigen Partnerstelle zurückgeben.

"Mit dem Pfandbecher-System wird ein umweltfreundliches Konsumverhalten in der Landeshauptstadt gefördert und das Thema Umweltbildung aktiv gelebt", erklärte Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD). Nach einer neuesten Studie des Umweltbundesamts werden in Deutschland noch immer 2,8 Milliarden Einwegbecher für die geliebten Heißgetränke "to go" genutzt. Das seien 34 Becher pro Kopf oder 320 000 Becher pro Minute.

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