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Berlin & Brandenburg Schüsse auf Späti-Mitarbeiter: Polizei fasst Tatverdächtigen

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild

(Foto: Lino Mirgeler/dpa)

Ein Spätkauf-Mitarbeiter wird bei einem Überfall in Berlin so schwer verletzt, dass er notoperiert werden muss. Nun sitzt einer der mutmaßlichen Täter in Untersuchungshaft. Der zweite ist auf der Flucht.

Berlin (dpa/bb) - Nach dem brutalen Überfall auf einen Spätkauf-Mitarbeiter in Berlin-Charlottenburg sitzt ein 27 Jahre alter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Der Mann war nach Polizeiangaben am späten Freitagabend in der Röntgenstraße festgenommen worden. Keine 24 Stunden später erging Haftbefehl wegen versuchten Raubmordes, wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft twitterte. Weiter gesucht wird der Begleiter des mutmaßlichen Täters.

Zwei Männer hatten in der Nacht zum Mittwoch (10. Juli) einen Späti in der Goethestraße überfallen und einen 35-jährigen Mitarbeiter angeschossen. Sie flüchteten. Das Opfer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus und wurde dort notoperiert.

Danach vermutete die Kurdische Gemeinde Deutschland, es habe sich um eine politische Tat gehandelt. Nach Angaben des Vereins handelte es sich bei dem Opfer um einen kurdischen Kiosk-Besitzer.

"Neben politischen Motiven lassen sich derzeit auch eine Raubtat oder andere persönliche Motive nicht ausschließen", stellte die Berliner Generalstaatsanwaltschaft daraufhin fest.

Ebenfalls im Juli war es zu einer ähnlichen Straftat gekommen. Gegen einen Verdächtigen, der einen 29-Jährigen in Berlin-Reinickendorf attackiert haben soll, wurde Haftbefehl erlassen. Dem 20-Jährigen wird versuchter Mord vorgeworfen, er wurde bereits am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt.

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