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Berlin & Brandenburg Senat berät über Vorgehen bei den Schulen - Kitas dicht

Kinderhände und ein Regenbogen sind an einer Kita zu sehen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Berlin (dpa/bb) - Der Berliner Senat berät heute über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Dabei spielt nicht zuletzt die Frage eine Rolle, wie es nach dem Ende der Osterferien ab Montag mit den Schulen weitergeht. Seit geraumer Zeit absolvieren die meisten Schüler Wechselunterricht in kleinen Gruppen - sie lernen abwechselnd in der Schule oder zu Hause. Lediglich Schüler der Klassen sieben bis neun sind noch komplett zu Hause. Ob sie nunmehr eine Rückkehrperspektive erhalten, ist offen. In der rot-rot-grünen Koalition gibt es dazu unterschiedliche Meinungen.

Denn das Infektionsgeschehen, das sich nicht zuletzt wegen Virus-Mutationen verschärft hat, macht auch vor den Schulen nicht halt. Und so fordern die Gewerkschaft GEW und der Deutsche Philologenverband, dass an den Schulen nur noch gegen Corona geimpfte Lehrkräfte unterrichten sollen. Zudem halten beide Verbände eine Fortführung des Präsenzunterrichts in der jetzigen Form wegen der dritten Corona-Welle für nicht mehr vertretbar.

Unterdessen sind wegen Corona die Berliner Kitas ab Donnerstag erneut formal geschlossen. Sie sollen aber eine Notbetreuung anbieten für Kinder aus Familien, die dringend darauf angewiesen sind und in denen mindestens ein Elternteil in einem besonders wichtigen, sogenannten systemrelevanten Beruf arbeitet.

Auch Alleinerziehende, die keine andere Betreuungsmöglichkeit organisieren können, und Eltern, bei deren Kindern aus besonderen pädagogischen Gründen eine Betreuung erforderlich ist, sollen das Angebot in Anspruch nehmen können. Eine ähnliche Regelung gab es schon einmal, bis die Kinderbetreuung im März wieder hochgefahren wurde.

© dpa-infocom, dpa:210407-99-117251/2

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