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Berlin & Brandenburg Senatorin: Neubau der Allende-Brücke "sehr gut im Zeitplan"

Regine Günther (Grüne), Verkehrssenatorin, beantworte Fragen von Journalisten. Foto: Jörg Carstensen/Archivbild

(Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Der Neubau der Salvador-Allende-Brücke in Köpenick kommt nach den Worten von Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) voran. "Wir sind sehr gut im Zeitplan", sagte sie am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Sie gehe davon aus, dass der erste Teil spätestens Ende des Jahres fertig und die Brücke dann teilweise wieder befahrbar sei. "Das ist eine gute Nachricht für alle Berlinerinnen und Berliner", so Günther. Anschließend folge der Neubau des zweiten Brückenteils, der dann 2021 fertig sein solle.

Die Allende-Brücke über die Müggelspree gehört zu den wichtigsten Verkehrsverbindungen im Südosten der Stadt. 2014 wurde der Westteil gesperrt und seit 2017 für einen Neubau abgerissen. Im Januar musste wegen Betonrissen auch der andere Teil gesperrt werden, was erhebliche Verkehrsprobleme nach sich zog. Autofahrer müssen seither große Umwege in Kauf nehmen.

Vor diesem Hintergrund wird Günther zufolge versucht, die Arbeiten soweit als möglich zu beschleunigen. Dazu sei eine Prämie ausgelobt worden. Die Baufirmen hätten zeitweise sogar sonntags gearbeitet, diese Praxis sei nach Lärmbeschwerden von Anwohnern jedoch wieder eingestellt worden.

Für großen Wirbel sorgte im Februar ein großer Stromausfall in Köpenick, der mit dem Brückenbau im Zusammenhang stand: Bei den Arbeiten war ein Kabel beschädigt worden.

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