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Berlin & Brandenburg Senatsverwaltung warnt vor Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner in ihrem Nest auf einem Baum. Foto: Lisa Ducret/dpa/Archivbild

(Foto: Lisa Ducret/dpa/Archivbild)

Berlin (dpa/bb) - Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat vor den noch in den nächsten Wochen bestehenden Gefahren des Eichenprozessionsspinners gewarnt. Die Brennhaare der Raupen enthielten ein Nesselgift, das entzündliche Reaktionen auslösen könne, hieß es einer Mitteilung. Möglicherweise gefährlich ist es demnach vor allem dort, wo die Raupennester und -prozessionen in der Nähe von Häusern, Wegen, Erholungs- und Sportanlagen, Schulen, Kindertagesstätten, Freibädern und Badegewässern zu finden sind.

Durch den Wind können die Brennhaare zudem über weite Strecken transportiert werden. Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter, dessen Raupen vor allem im Mai und Juni für den Menschen so gefährlich werden können.

Bei Hautkontakt könnten Juckreiz und Hautentzündungen auftreten, hieß es. Seien Augen betroffen, könne es zu Reizungen oder ernsthafte Entzündungen kommen. Das Einatmen der Brennhaare reize die oberen Atemwege und könne zu Atemnot führen. Möglicherweise treten Symptome auch erst nach 24 Stunden auf. Lebende und tote Raupen sowie neue und alte Nester sollten deshalb nicht berührt werden. Der Lebensraum des Eichenprozessionsspinners sind Eichen - insbesondere Stiel- und Traubeneichen.

© dpa-infocom, dpa:210615-99-995339/2

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