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Berlin & Brandenburg Serie von Vergewaltigungen: Urteil wird erwartet 

Paragrafen-Symbole sind an Türgriffen am Eingang zum Landgericht angebracht. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild

(Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild)

Berlin (dpa/bb) - Im Prozess um sieben sexuelle Angriffe auf junge Frauen in Berlin und Brandenburg im Sommer 2020 wird heute (12.00 Uhr) das Urteil erwartet. Der 30-Jährige soll sieben Frauen attackiert und sechs von ihnen vergewaltigt haben. Die Opfer waren laut Anklage zwischen 14 und 27 Jahre alt. Dem Angeklagten werden in dem Prozess am Landgericht der Hauptstadt sechs Vergewaltigungen, eine versuchte Vergewaltigung sowie Körperverletzung und versuchte räuberische Erpressung vorgeworfen. 

Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafe von 14 Jahren Haft gegen den geständigen Angeklagten gefordert. Zudem sei die Anordnung von Sicherungsverwahrung beantragt worden, sagte eine Sprecherin des Gerichts nach den nicht öffentlichen Plädoyers. Die Verteidigung habe auf eine Gesamtstrafe plädiert, die zehn Jahre nicht übersteigt. Eine Sicherungsverwahrung nach verbüßter Haft sei aus Sicht der Anwälte nicht anzuordnen.

Die Tatserie hatte große Besorgnis ausgelöst. Zu sechs Übergriffen soll es im Juni und Juli 2020 auf eher entlegenen Wegen südlich des Wannsees in Berlin und Brandenburg gekommen sein, zur siebten Tat kam es in Bernau. Die Opfer seien laut Ermittlungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Der Täter habe die Frauen freundlich angesprochen, sie dann in seine Gewalt gebracht und vergewaltigt.

© dpa-infocom, dpa:210418-99-254313/2

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