Regionalnachrichten

Berlin & Brandenburg "Silent Demo" nach Tod von George Floyd am Samstag in Berlin

Ein Teilnehmer einer Kundgebung gegen den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd durch einen weißen Polizisten hält vor der US-Botschaft ein Plakat mit der Aufschrift „Racism kills“ (Rassismus tötet) hoch. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild

(Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild)

Berlin (dpa/bb) - Erneut wollen am Samstag in Berlin zahlreiche Menschen nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd gegen Rassismus demonstrieren. Auf dem Potsdamer Platz wollen sie sich um 14.00 Uhr versammeln. Angemeldet sind 1500 Teilnehmer, wie die Polizei mitteilte. Im Internet wurden Aufrufe zu "Silent Demos" in zahlreichen Städten in Deutschland veröffentlicht. "Nein zu Rassismus" und "Black Lives Matter", heißt es dort.

Floyd war am 25. Mai nach einem brutalen Polizeieinsatz in der US-Großstadt Minneapolis gestorben. Nach seinem Tod kam es zu Protesten und teilweise auch Ausschreitungen in mehreren Städten der USA.

Die Initiatoren der Proteste in Deutschland schrieben: "Diskriminierung, soziale und ökomische Ausgrenzung sowie körperliche Angriffe bis hin zum Mord von Menschen mit schwarzer Hautfarbe sind ein globales Problem." Mit den Demonstrationen wolle man gemeinsam ein Zeichen setzen. Auf einigen Internetseiten wurden die Teilnehmer aufgefordert, in schwarzer Kleidung zu erscheinen.

Bereits am vergangenen Wochenende waren auch in Berlin viele Menschen auf die Straße gegangen. 1500 Demonstranten zogen am Sonntag durch Kreuzberg. Am Samstag hatten etwa 2000 Menschen vor der US-Botschaft in Berlin protestiert.

Newsticker