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Berlin & Brandenburg "Silent Demo" nach Tod von George Floyd in Berlin

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Berlin (dpa/bb) - Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd wollen auch in Berlin erneut zahlreiche Menschen gegen Rassismus demonstrieren. Sie treffen sich heute um 14.00 Uhr auf dem Alexanderplatz. Der Ort wurde kurzfristig geändert. Angemeldet sind 1500 Teilnehmer. Im Internet wurden Aufrufe zu "Silent Demos" in zahlreichen Städten in Deutschland veröffentlicht. "Nein zu Rassismus" und "Black Lives Matter", hieß es dort.

Floyd war am 25. Mai durch einen brutalen Polizeieinsatz in der US-Großstadt Minneapolis gestorben. Wegen seines Todes kam es zu Protesten und teilweise auch Ausschreitungen in mehreren Städten der USA.

Die Demonstranten in Deutschland wurden aufgefordert, in schwarzer Kleidung zu erscheinen. Man wolle während der Demonstration still und schweigend ("silent") an den Tod von Floyd erinnern.

Bereits am vergangenen Wochenende waren auch in Berlin viele Menschen auf die Straße gegangen. 1500 Demonstranten zogen am Sonntag durch Kreuzberg. Am Samstag hatten etwa 2000 Menschen vor der US-Botschaft in Berlin protestiert.

Geplant sind heute in Berlin zudem wieder Demonstrationen gegen die Corona-Einschränkungen. Die Zahl der Teilnehmer war in den vergangenen Wochen immer weiter zurückgegangen.

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