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Berlin & Brandenburg Sommerferien: Gewohntes Betreuungsangebot an den Schulen

Sandra Scheeres (SPD). Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

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Berlin (dpa/bb) - In den Sommerferien ab Ende Juni gibt es in den Berliner Schulen wieder die aus den Zeiten vor der Corona-Krise gewohnte Ferienbetreuung. Damit mache Berlin auch im Schulbereich einen weiteren Schritt hin zu einem regulären Schulbetrieb, teilte die Senatsverwaltung für Bildung am Mittwoch mit. Die Notbetreuung werde damit beendet. An der Ferienbetreuung können nun alle Kinder mit einem entsprechenden Hortvertrag teilnehmen.

Eltern, die bisher die Notbetreuung in Anspruch genommen haben, aber keinen Vertrag für eine Ferienbetreuung haben, bekommen nach Angaben der Bildungsverwaltung die Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Die organisatorische und fachliche Planung des Ferienangebots liege in der Hand der Schulen beziehungsweise des Trägers der freien Jugendhilfe. Die Elternkostenbeteiligung wird ab 1. Juli wieder erhoben.

Um das Risiko von Infektionen mit Sars-CoV-2 zu verringern, müssen auch bei der Ferienbetreuung die Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen und Lüften der Räume beachtet werden. Außerdem sollen in der Regel feste Gruppen gebildet werden, denen möglichst auch feste Erzieherinnen und Erzieher zugeordnet sind.

Viele Eltern seien in den vergangenen Wochen in eine Ausnahmesituation geraten, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). "Sie mussten in bisher nicht gekanntem Ausmaß Kinderbetreuung zu Hause und Erwerbstätigkeit miteinander verbinden. Ich freue mich, dass wir die Eltern mit der regulären Ferienbetreuung nun wieder stärker unterstützen können."

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