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Berlin & Brandenburg Spandau & Hannover Favoriten auf Wasserball-Pokal

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Berlin (dpa/bb) - Den Wasserballern von Spandau 04 bietet sich die Möglichkeit zur schnellen Revanche für das verlorene Finale um die deutsche Meisterschaft gegen Waspo 98 Hannover. Beim Finalturnier um den DSV-Pokal in der Schöneberger Schwimmhalle in Berlin gehen der aktuelle nationale Champion aus Niedersachsen und der deutsche Rekordmeister am Wochenende als Favoriten an den Start.

Im Halbfinale trifft Spandau am Samstag (19.00 Uhr) auf den ASC Duisburg. Zuvor (17.15 Uhr) tritt Hannover gegen den OSC Potsdam an. Das Finale steigt am Sonntag (15.15 Uhr). In der Finalserie um die deutsche Meisterschaft hatte sich Spandau kürzlich mit 1:3 gegen Hannover geschlagen geben müssen.

Für die Berliner ist der Pokal die letzte Titelchance der Saison. Auch nach dem Verlust des Meistertitels bleiben die Spandauer optimistisch. "Bei uns ist grundsätzlich alles in Ordnung. Es muss nur ein Sieg gegen Waspo her", sagt Manager Peter Röhle. "Wir werden mit vollem Einsatz und hoher Motivation zu Werke gehen", sagte er.

Spandau hat den Pokal seit dem Premierensieg 1979 bereits 30 Mal gewonnen. In den vergangenen drei Jahren holte aber immer Hannover den Cup, zweimal davon durch Finalsiege gegen die Berliner. Bislang haben erst acht Teams den DSV-Pokal gewonnen, darunter drei der 2020er-Finalisten (Spandau 30x, Waspo 5x, Duisburg 4x).

Die Frauen-Vierer-Endrunde bestreiten Titelverteidiger Spandau 04, der in der Vorsaison das Premierenjahr im Spielbetrieb auf Anhieb mit dem Triple beendete, der sechsmalige Pokalsieger Bayer Uerdingen, Nikar Heidelberg (2x) und Waspo (0). In den Halbfinals am Samstag treffen Spandau und Heidelberg (13.45 Uhr) sowie Hannover und Uerdingen (15.30 Uhr) aufeinander.

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