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Berlin & Brandenburg Statistik: Tourismus auch im Mai deutlich eingebrochen

Aussicht auf den Bahnhof Alexanderplatz und die Spree. Foto: Gerald Matzka/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Berlin (dpa/bb) - Die Corona-Pandemie hat in Berlin und Brandenburg auch im Mai zu deutlichen Einbrüchen in der Tourismusbranche geführt. Knapp 91 Prozent weniger Übernachtungen als im Jahr zuvor wurden in der Bundeshauptstadt gezählt, in Brandenburg waren es rund 66 Prozent weniger, wie das Statistische Landesamt Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte.

Demnach gab es im Mai 285 000 Übernachtungen in Berlin, in Brandenburg waren es 470 000. Im Vorjahresmonat wurden in Berlin rund 3 Millionen und in Brandenburg 1,4 Millionen Übernachtungen gezählt. Die Zahl der Ankünfte sank ebenfalls in beiden Ländern um mehr als 92 Prozent in Berlin und knapp 77 Prozent in Brandenburg.

Bereits im April hatte der Tourismus starke Einbußen erlebt. So sank die Zahl der Übernachtungen in Berlin um fast 95 Prozent und in Brandenburg um knapp 79 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im März ging die Zahl der Übernachtungen in Berlin um zwei Drittel zurück, in Brandenburg um etwa die Hälfte. Seit dem 25. Mai können Hotels in Berlin und Brandenburg wieder Touristen empfangen. Voraussetzung in der Corona-Pandemie ist, dass die Betreiber den vorgeschriebenen Mindestabstand und die Hygieneregeln sicherstellen können.

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