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Berlin & Brandenburg Strafe für "Maskenmuffel" nun auch bei BVG-Kontrollen

Eine Frau mit Mundschutz steigt in eine Tram. Foto: Jörg Carstensen/dpa

(Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Berlin (dpa/bb) - "Maskenmuffel" in Berliner Bussen und der U-Bahn müssen nunmehr gleich doppelt mit Strafe rechnen. Neben der Polizei kontrollieren ab sofort auch die Verkehrsbetriebe BVG selbst die Einhaltung der wegen der Corona-Pandemie geltenden Regel.

Wenn der BVG-Sicherheitsdienst Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Schutz antrifft, wird eine Vertragsstrafe von 50 Euro fällig. Das Unternehmen ergänzte dafür seine Nutzungsbedingungen, wie der BVG-Vorstand Betrieb, Rolf Erfurt, am Dienstag mitteilte. Das Vorgehen sei mit dem Senat abgestimmt.

In Bussen und Bahnen wie auch auf den Haltestellen gilt seit Ende April eine Maskenpflicht. Weil zuletzt jedoch im Laufe der Pandemie immer mehr Fahrgäste keine Maske zum Schutz vor Corona-Infektionen trugen, beschloss der Senat ein Ordnungs- beziehungsweise Bußgeld: Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht können seit 27. Juni 50 bis 500 Euro fällig werden.

Die Berliner Polizei kontrolliert das sporadisch, unter anderem im Zuge der ohnehin praktizierten gemeinsamen Streifen mit der BVG. Das Ordnungsgeld selbst verhängen die Ordnungsämter der Bezirke. Für die S-Bahn ist die Bundespolizei zuständig.

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