Regionalnachrichten

Berlin & Brandenburg Tausende Dateien mit Kinderpornografie: Mann vor Gericht 

Eine Figur der blinden Justitia.

(Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild)

Berlin (dpa/bb) - Weil er massenhaft Kinderpornografie besessen und auch über das Internet verbreitet haben soll, steht ein 48-Jähriger vor dem Berliner Landgericht. Tausende verbotene Bild- und Videodateien sollen Ermittler auf elektronischen Geräten des Mannes gefunden haben. Der Verteidiger hat zu Prozessbeginn am Dienstag erklärt, sein Mandant werde sich äußern. Der Anwalt beantragte allerdings einen Ausschluss der Öffentlichkeit während der Aussage des Angeklagten. Dem kamen die Richter nach.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 48-Jährigen Verbreitung und Besitz kinder- sowie jungendpornografischer Schriften vor. Zudem muss er sich wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Bei einer Wohnungsdurchsuchung im November 2020 soll der Angeklagte einen Polizeibeamten attackiert und in die Hand gebissen haben. Seit knapp sechs Monaten befindet sich der 48-Jährige in Untersuchungshaft. 

Laut den Ermittlungen soll der Mann aus Berlin-Spandau zwischen 2015 und Juli 2021 in mehr als 100 Fällen über seinen Internetanschluss Dateien mit kinder- beziehungsweise jugendpornografischem Inhalt hochgeladen und anderen Nutzern zur Verfügung gestellt haben. Tausende verbotene Fotos sowie illegale Videos mit einer Gesamtspiellänge von rund 300 Stunden sollen Beamte bei dem 48-Jährigen sichergestellt haben. Für den Prozess sind vier weitere Verhandlungstage bis zum 18. Februar vorgesehen. 

Quelle: dpa

Regionales
ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen