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Berlin & Brandenburg Trainer Aubin moniert schwachen Start: "Waren nicht bereit"

Berlins Trainer Serge Aubin läuft nach einer Niederlage über das Eis.

(Foto: Andreas Gora/dpa/Symbolbild)

Mannheim (dpa/bb) - Trainer Serge Aubin haderte nach der Niederlage der Eisbären Berlin gegen die Adler Mannheim mit dem schwachen Auftaktdrittel seines Teams. "Mannheim hat stürmisch angefangen, und dafür waren wir nicht richtig bereit", sagte der Kanadier nach dem 2:3 des Spitzenreiters beim Tabellenzweiten der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Sonntagabend und ergänzte: "Wir wussten, was auf uns zukommen würde, aber es war härter, als wir erwartet hatten."

Weil die Hauptstädter dem Sturmlauf der Gastgeber anfangs nur wenig entgegenzusetzen hatten, gingen sie mit einem 0:3-Rückstand in die erste Pause. Danach zeigte sich der deutsche Meister allerdings deutlich verbessert und startete trotz großer Personalsorgen eine Aufholjagd, die fast noch zum Erfolg geführt hätte. "Ich muss die Spieler dafür loben, dass sie nie aufgeben. Im Laufe des Spiels sind wir besser und besser geworden, uns ist nur leider die Zeit ausgegangen", sagte Aubin.

Trotz der dritten Niederlage in Folge sah der Coach auch Fortschritte, etwa beim zuvor lange schwächelnden Überzahlspiel. Blaine Byron traf zum 1:3, als die Eisbären einen Mann mehr auf dem Eis hatten. "Wir haben jetzt drei Powerplaytore in den vergangenen beiden Spielen erzielt", sagte Aubin. "Diese besonderen Momente braucht man, um eine Chance zu haben, und wir bekommen sie inzwischen." Der Kanadier hofft zudem, dass sich die Personalsituation bis zum Auswärtsspiel beim ERC Ingolstadt am Mittwoch (20.30 Uhr/Magentasport) etwas entspannt: "Wir bekommen wahrscheinlich einen, zwei oder vielleicht sogar drei Spieler zurück."

Quelle: dpa

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