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Berlin & Brandenburg Turbine Potsdam chancenlos beim 1:5 in Wolfsburg

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Potsdam/Wolfsburg (dpa/bb) - Nichts zu holen gab es im Freitagabendspiel der Frauenfußball-Bundesliga für Turbine Potsdam bei Meister VfL Wolfsburg. Der Tabellenfünfte kam im Auswärtsspiel beim souveränen Spitzenreiter vor 1820 Zuschauern im AOK-Stadion mit 1:5 (1:3) unter die Räder.

Die Niederlage bahnte sich für die Turbinen bereits nach 32 Sekunden an, als der Schuss von Ewa Pajor aus 16 Metern flach im Potsdamer Tor einschlug. Dem 2:0 durch Pernille Harder (11. Minute) folgte ein Blackout der Wolfsburgerin Lena Goeßling, die den Ball am eigenen Strafraum genau in die Beine von Lara Prasnikar passte. Die Turbine-Torjägerin nutzte das ungewollte Zuspiel zum postwendenden Anschlusstreffer (12.).

Die neue Potsdamer Hoffnung erhielt aber sofort einen Dämpfer in Form des dritten Wolfsburger Tores durch Alexandra Popp (13.). Nach der furiosen Startviertelstunde beruhigte sich die Partie etwas. Aufregung erst wieder kurz vor dem Pausenpfiff, als Potsdams Abwehrchefin Johanna Elsig mit Gelb-Rot (43.) vom Platz musste.

Mit einer Spielerin weniger sahen sich die Potsdamerinnen in der zweiten Hälfte in die Defensive gezwungen. Hatten die Gäste bei einem Lattentreffer von Fridolina Rolfö (60.) zunächst noch Glück, wurde es in der Schlussphase dann doch noch bitter. Erst gelang Zsanett Jakabfi nach einer Ecke aus Nahdistanz zum 4:1, ehe Pajor in der 88. Minuten zum Endstand traf.

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