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Berlin & Brandenburg Umweltschützer kritisieren Tesla-Pläne zur Erweiterung

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Grünheide (dpa/bb) - Umweltschützer kritisieren Pläne zur Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens zur Erweiterung des Tesla-Geländes in Grünheide bei Berlin. Ein Teil des Areales sei ein Wasserschutzgebiet, das die Umwandlung von Wald in eine andere Nutzungsart verbiete, teilte der Verein für Natur und Landschaft Brandenburg am Samstag mit.

Das gesamte Areal ist Außenbereich nach Paragraf 35 des Baugesetzbuches. Darin werde geregelt, dass Vorhaben nur zulässig seien, wenn öffentliche Belange nicht beeinträchtigt würden, hieß es. Das würde bei Umsetzung des Vorhabens geschehen. Auf der Fläche werde seit den 90er Jahren erfolgreich Waldumbau betrieben.

Der US-Elektroautobauer Tesla hat nach Angaben der Gemeinde einen Antrag zur Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens gestellt. Im Gespräch sind mehr als 100 Hektar. Tesla wolle dort einen Güterbahnhof, Logistikflächen und Stellplätze bauen.

Die neue Fläche liegt nach Angaben der Gemeinde im direkten Umfeld des jetzigen 300 Hektar großen Geländes. Dafür ist ein neuer B-Plan erforderlich. Der Hauptausschuss der Gemeinde berät am Donnerstag darüber. Wenn er eine Empfehlung gibt, könnte die Gemeindevertretung am 23. Juni darüber entscheiden.

Tesla will in einer ersten Ausbauphase rund 500.000 Fahrzeuge im Jahr vom Band rollen lassen und rund 12.000 Mitarbeiter beschäftigen. Die von Firmenchef Elon Musk geplante Batteriefabrik ist noch im Bau. Das Land hatte die Auto- und die Batteriefabrik im März genehmigt.

Quelle: dpa

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