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Berlin & Brandenburg Verbraucherzentrale warnt: Augen auf beim Online-Dating

Eine Rose auf einer Computertastatur. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

(Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild)

Potsdam (dpa/bb) - Kurz vor dem Valentinstag am Freitag warnt die Verbraucherzentrale Brandeburg (VZB) vor Abofallen und Fake-Profilen auf Dating-Plattformen. Viele Angebote hätten bei genauerem Hinsehen ihre Tücken, heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Deshalb rät VZB-Referentin Michèle Scherer zu gesundem Misstrauen.

Auf manchen Plattformen sei beispielsweise der Zugang zunächst kostenlos. Um dann aber mit anderen Suchenden Kontakt aufzunehmen, müsse eine teure Premiummitgliedschaft abgeschlossen werden, sagte die Digital-Expertin laut Mitteilung.

Auch kommt es nach Angaben der VZB häufig vor, dass günstige Probeangebote sich automatisch in teure Abos umwandelten. Um keine Fristen zu verpassen, empfiehlt die VZB, solche Probeangebote direkt nach Abschluss des Vertrags zu kündigen.

Online geschlossene Verträge können laut VZB innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden. Allerdings können Partnervermittlungen Ersatz für schon erbrachte Leistungen fordern - wenn zum Beispiel schon Kontakt zu anderen Mitgliedern bestand. Die VZB rät, niemals sofort zu bezahlen, sondern die Forderungen genau zu prüfen und sich im Zweifel rechtliche Hilfe zu suchen.

Ob Plattformen Fake-Profile verwenden, muss nach VZB-Angaben im Kleingedruckten stehen. Moderatoren oder Controller legen dann attraktive - aber fiktive - Profile an und chatten drauf los. Reale Treffen gibt es aber nicht. Damit der Flirt also nicht ins Leere läuft, lohnt sich vor der Anmeldung ein Blick in die AGBs.

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