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Berlin & Brandenburg Verdacht auf Zusammenhang mit Impfung bei zwölf Todesfällen

Ein Mitarbeiter eines Impfzentrums impft einen Mann gegen Corona.

(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp)

Berlin (dpa/bb) - In Berlin ist bisher bei zwölf Todesfällen der Verdacht gemeldet worden, dass ein Zusammenhang mit der Corona-Impfung vorliegt. Es lasse sich aus diesen Verdachtsfällen nicht ableiten, dass die Impfung auch die Todesursache war, erklärte Wissenschaftsstaatssekretärin Armaghan Naghipour (parteilos) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Gunnar Lindemann (AFD). Details zum Zusammenhang mit der Impfung und zum Alter der Gestorbenen wurden darin nicht genannt. In Berlin sind seit Pandemiebeginn mehr als 8,3 Millionen durchgeführte Corona-Impfungen verzeichnet.

Das für die Zulassung in Deutschland zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) schreibt in seinem jüngsten Sicherheitsbericht von 120 Todesfällen seit Beginn der Corona-Impfkampagne in Deutschland, bei denen es einen "wahrscheinlichen oder möglichen ursächlichen Zusammenhang" mit einer Corona-Impfung gab. Im vom PEI betrachteten Zeitraum gab es in Deutschland mehr als 180 Millionen Impfungen gegen Covid-19.

Gesundheitsämter müssen Verdachtsfälle einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung melden. Das schreibt das Infektionsschutzgesetz vor. In Berlin werden die Fälle dem Landesamt für Gesundheit und Soziales gemeldet.

Quelle: dpa

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