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Berlin & Brandenburg Wagen von Wohnungsunternehmen brennen: Ermittlungen

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild)

Berlin (dpa/bb) - Mehrere Autos haben nachts in den Berliner Bezirken Mitte, Lichtenberg und Spandau gebrannt. Die Polizei geht in allen Fällen von Brandstiftung aus, wie sie am Mittwoch mitteilte. In Mitte und Lichtenberg stand demnach jeweils ein Transporter desselben Wohnungsunternehmens in Flammen. Ein politisches Motiv sei nicht ausgeschlossen, der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittle, hieß es. Auch ein Zusammenhang der zwei Brände werde geprüft, sagte eine Polizeisprecherin. Menschen wurden nicht verletzt.

Zunächst hörte ein Anwohner der Swinemünder Straße in Mitte laut Polizei ein explosionsartiges Geräusch. Wenig später habe er Flammen an einem geparkten Firmenwagen gesehen, die auf zwei weitere Autos übergriffen.

Rund eine halbe Stunde später habe eine Anwohnerin der Gernotstraße in Lichtenberg einen lauten Knall gehört. Drei Autos hätten gebrannt, darunter erneut ein Transporter des Wohnungsunternehmens. Vier weitere Autos seien durch die Hitze beschädigt worden. Die Feuerwehr hatte am Morgen zunächst von drei beschädigten Wagen gesprochen.

Auch im Cosmarweg in Berlin-Spandau brannte den Angaben zufolge ein Auto. Hier vermuten die Ermittler aber keine politische Motivation. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittle, hieß es.

In Berlin gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Autobrände. Die Polizei vermutet in vielen Fällen Brandstiftung als Ursache.

© dpa-infocom, dpa:210803-99-678185/4

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