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Berlin & Brandenburg Waldbrandgefahr steigt im Land: Mehrere Brände im Süden

Das Blaulicht eines Feuerwehrautos leuchtet. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

(Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild)

Cottbus (dpa/bb) - Die Waldbrände in Brandenburg haben nach Angaben des Waldbrandschutzbeauftragten des Landes durch die Trockenheit wieder zugenommen. Schwerpunkt der Wald- und Feldbrände sei am Mittwoch der Süden gewesen, sagte Raimund Engel. Da habe die Feuerwehr eine ganze Reihe von Bränden löschen müssen. Bei Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) etwa brannte eine Böschung an einer Bahnanlage, im Landkreis Elbe-Elster brannten bei Wiederau etwa 50 Strohballen auf einem Feld. In Herzberg zog ein Feuer im Ort eine ganze Baumreihe in Mitleidenschaft. Bei Cottbus brannte es an zwei Stellen auf jeweils 200 Quadratmetern Fläche.

Ein größeres Feuer loderte auch in Welsickendorf (Teltow-Fläming) auf einem Getreidefeld. Die Feuerwehrleute hätten den Brand auf einer Fläche von etwa einem Hektar unter Kontrolle, sagte Engel. Für Donnerstag prognostizierte er für die meisten Landkreise die zweithöchste Warnstufe(4), im Elbe-Elster-Kreis die höchste Stufe (5). Mit Blick auf die Temperaturen der nächsten Tage spricht Engel von einer "ernsten Gefahrenlage." Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes werden am Donnerstag Höchstwerte von bis zu 31 Grad und am Freitag zwischen 30 und 34 Grad erwartet. Am Samstag sollen die Temperaturen dann auf bis zu 35 Grad klettern.

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