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Berlin & Brandenburg Weberstube Nowawes kann Sammlung digitalisieren

Manja Schüle (SPD), Wissenschaftsministerin. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Potsdam (dpa/bb) - Die Weberstube Nowawes in Potsdam-Babelsberg - sie erinnert an die auf Geheiß von Preußenkönig Friedrich der Große (1712-1786) angeworbenen böhmischen Weber - kann ihr Vorhaben zur Digitalisierung der Sammlung vorantreiben. Kulturministerin Manja Schüle (SPD) übergab am Sonntag zum Internationalen Museumstag einen Förderbescheid in Höhe von 12 730 Euro. In Brandenburg beteiligten sich am Museumstag Einrichtungen mit mehr als 100 Aktionen, vor allem digital, aber auch Besuche waren möglich.

Die Weberstube digitalisiere Objekte zur Geschichte des Hauses, der Weber und des Stadtteils, würdigte Ministerin Schüle. Das Projekt mache deutlich, dass Digitalisierung auch ein Instrument und eine Chance für kleine, ehrenamtlich geführte Vereine und Einrichtungen sei. Über ein Förderprogramm für die Digitalisierung des kulturellen Erbes stellt das Ministerium in diesem Jahr 250 000 Euro bereit.

Ab kommenden Freitag wird in Brandenburg nach den Angaben auch wieder Open-Air-Kultur mit bis zu 100 Besuchern möglich sein. Das Ministerium bereitet auch Modellprojekte vor. Wissenschaftlich begleitet und mit sicheren Hygienekonzepten soll Kultur wieder erlebbar werden.

Das Weberhaus entstand 1752. Es ist eines der 125 Häuser der damaligen "Colonie Nowawes". Dorthin zogen damals etwa 230 böhmische Zuwanderer.

© dpa-infocom, dpa:210516-99-617825/2

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