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Berlin & Brandenburg Wechselhaftes Wetter birgt Gefahren für Brandenburgs Straßen

Ein Auto fährt über eine Straße mit Schlaglöchern. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

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Potsdam (dpa/bb) - Der aktuelle Winter dürfte buchstäblich Sprengkraft auf Brandenburgs Straßen haben. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, birgt das bisherige Frost- und Tauwetter erhebliche Gefahren für die Straßenbeläge. "Die Schäden, die der stete Wechsel von Plus- und Minustemperaturen verursacht hat, ist auf den Straßen sichtbar", sagt der Sprecher des Landesbetriebs Straßenwesen, Steffen Streu. Der Betrieb betreut 2740 Kilometer Bundes- und 5680 Kilometer Landesstraßen sowie 2082 Kilometer Radwege in Brandenburg.

"Wir beginnen mit der Sichtung der Schäden, für eine Zwischenbilanz ist es aber noch zu früh, denn noch ist der Winter nicht vorbei", sagt Streu. Auch in den kommenden Tagen sei mit einem Wechsel von Plus und Minustemperaturen zu rechnen, der weitere Schäden verursachen könne.

Ähnliches ist aus den Kommunen zu hören. "Die Substanz des alten Straßenbestandes stellt uns vor die größten Herausforderungen", sagt Potsdams Stadtsprecherin Christine Homann. Der Potsdamer Bauhof beseitige im Rahmen der Streckenkontrolle fortlaufend und permanent Gefahrenstellen, wozu auch Frostaufbrüche gehörten.

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