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Berlin & Brandenburg Wegen Corona: Hochschulen setzen wieder auf digitale Lehre

Ein Student tippt auf einem Tablet. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

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Berlin (dpa/bb) - Als Folge des Anstiegs der Corona-Infektionen müssen Studierende an Berliner Hochschulen jetzt wieder auf digitale Lehrangebote setzen. Im Wintersemester soll ein Studium vor Ort mit sogenannten Präsenzveranstaltungen die Ausnahme sein. Die Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Hochschulen und die Senatskanzlei - Wissenschaft und Forschung - teilten am Dienstag mit, der Anteil digitaler Lehre werde im Wintersemester wieder erhöht, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Noch im September war es der Plan, dass Studentinnen und Studenten trotz der Corona-Pandemie möglichst viel vor Ort an den Hochschulen sein können. Der Senat beschloss am Dienstag verschärfte Auflagen wegen der gestiegenen Infektionszahlen.

Die Vorlesungszeit begann für Kunsthochschulen und höhere Semester an Fachhochschulen am 1. Oktober. An den Unis und für Erstsemester an Fachhochschulen geht es am 2. November los.

In der Mitteilung vom Dienstag hieß es zudem, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sei in allen Hochschulgebäuden verpflichtend.

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