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Berlin & Brandenburg Weihnachtsstimmung mit Glühwein: Aber nur To Go

Vier Frauen stoßen mit Glühwein an. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

(Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild)

Berlin (dpa/bb) - Glühwein To Go statt Weihnachtsmarkt: In Charlottenburg-Wilmersdorf haben am Mittwoch die von Bezirksamt und Schaustellerverband initiierten Weihnachtsbuden geöffnet. Nach dem Verbot der Märkte finden Weihnachtsfans am Breitscheidplatz, auf dem Kurfürstendamm und in der Wilmersdorfer Straße Glühwein, Bratwurst und gebrannte Mandeln. "Ich freue mich sehr, dass auf dem Breitscheidtplatz Lichter sind", sagte Bezirksstadtrat Arne Herz (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Weihnachtsmärkte sind laut neuer Senatsverordnung bis mindestens 22. Dezember ausdrücklich verboten.

25 Stände sind laut Herz am Mittwoch geöffnet worden - weitere könnten noch dazu kommen. Die Stände seien bis 10. Januar 2021 tagsüber geöffnet. Bei aller Freude gelten aber auch hier Hygieneregeln: Der Glühwein dürfe nur mit Maske bestellt werden, sich vor den Buden aufzustellen sei nicht gestattet. Stadtrat Arne Herz würde sich freuen, wenn weitere Bezirke das Konzept aus Charlottenburg-Wilmersdorf übernähmen. Interesse gebe es bereits aus Steglitz-Zehlendorf und aus Spandau, sagte der Stadtrat.

Bis dahin gibt es aber auch an anderen Orten der Stadt Weihnachtsstimmung. Am Dienstag schaltete Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) die Weihnachtsbeleuchtung Unter den Linden und auf der Friedrichstraße ein. 12 Kilometer Lichterkette hängen den Angaben zufolge in den Bäumen Unter den Linden. Auf dem Kurfürstendamm gingen bereits in der vergangenen Woche die Weihnachtslichter an.

Mehrere Restaurants und Cafés in Kreuzberg und Mitte verkaufen zum Beispiel Glühwein und verschiedene Spezialitäten außer Haus. Das Remi in Mitte nimmt bei seinen Mini-Märkten an den Adventssamstagen auch Weihnachtsbaumbestellungen entgegen. Die Späth'schen Baumschulen bieten ebenfalls Weihnachtsbäume, Deko und Kekse an.

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