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Berlin & Brandenburg Weniger Brandenburger bisher an Grippe erkrankt

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Potsdam (dpa/bb) - Bislang sind in Brandenburg deutlich weniger gemeldete Influenza-Fälle bekannt als im Vergleich zur Saison des Vorjahres. Von Anfang Oktober bis Ende Februar (Stichtag: 27. Februar) erkrankten 3041 Menschen im Land an der Grippe, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. In der Saison 2018/2019 waren es im gleichen Zeitraum 412 Fälle mehr. Zwei Menschen sind in der aktuellen Saison an der Grippe gestorben - in der vorherigen Saison waren es 12 Menschen.

In Cottbus erkrankten im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die meisten Rund 183 Fälle kamen dort auf 100 000 Einwohner. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark waren es rund 180 Erkrankungen. Die wenigsten Fälle gab es in der Prignitz (24 Fälle auf 100 000 Einwohner) und in der Uckermark (32 Fälle auf 100 000 Einwohner). In Potsdam waren es rund 149 Fälle auf 100 000 Einwohner. Die Grippesaison läuft nach Angaben des Robert Koch-Instituts noch bis zum 12. April.

Im Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus wurde wegen mehrerer Grippe-Patienten auf der Station der Inneren Medizin ein Aufnahmestopp verhängt. Derzeit werden demnach keine neuen Patienten auf der Station mehr aufgenommen, um die vorhandenen Patienten wie auch die neuen nicht zu gefährden - sie werden auf andere Stationen verteilt, wie die Klinik mitteilte. "Das ist ein ganz gewöhnlicher Vorgang während der Grippesaison", sagte Klinikum-Sprecherin Christina Rogalski. Wie viele Grippe-Patienten in dem Klinikum derzeit sind, wollte das Haus nicht bekannt geben.

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