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Berlin & Brandenburg Wieder Schule: Neue Corona-Auflagen nach den Herbstferien

Eine Mund-Nasen Schutzmaske liegt auf einem Federmäppchen. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Berlin (dpa/bb) - Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) sieht die Schulen nach den Herbstferien gut vorbereitet auf steigende Corona-Fälle in vielen Teilen der Hauptstadt. Jeden Donnerstag würden Schulaufsicht und Gesundheitsämter die Corona-Lage in den Bezirken beraten und Maßnahmen für die Einrichtungen abstimmen, sagte Scheeres am Montag im RBB-Inforadio. Die Schulleitungen würden das Infektionsgeschehen nicht einzeln mit den Gesundheitsämtern erörtern.

Scheeres verwies darauf, dass Kitas und Schulen keine Corona-Hotspots seien. Es liege aber auf der Hand, dass Infektionen auch in Familien steigen könnten. Anliegen sei, dass gesunde Kinder zur Schule könnten, so die SPD-Politikerin.

Geräte zur Messung des Kohlendioxidgehalts der Luft in Klassenräumen seien nicht nutzlos, aber auch nicht unumstritten, so Scheres. Sie seien eine Maßnahme von vielen. Regelmäßiges Lüften bleibe wichtig.

Die Vorgaben der Bildungsverwaltung sehen vor, Klassenräume immer vor und nach dem Unterricht und mindestens einmal in der Mitte jeder Unterrichtsstunde mehrere Minuten lang komplett durchzulüften, zudem in Pausen.

Laut Bildungsverwaltung sollen 3500 neu angeschaffte CO2-Messgeräte an die Schulen verteilt werden. Die Geräte sollen anzeigen, wann die Luft verbraucht ist.

Zudem greifen jetzt strengere Regeln zur Eindämmung der Pandemie. Für Schüler der Oberstufe sowie aller Berufsschulen und Oberstufenzentren gilt eine Maskenpflicht auch im Unterricht. Bislang mussten Schüler den Mund-Nasen-Schutz lediglich außerhalb des Unterrichts auf Fluren, in Treppenhäusern und in den Toilettenräumen verpflichtend tragen.

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