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Berlin & Brandenburg Wieder mehr Fisch aus Brandenburg: Karpfen dominiert

Karpfen in einem Kescher der Fischerei Köllnitz am Groß Schauener See. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Potsdam (dpa/bb) - In Brandenburg ist im vergangenen Jahr wieder mehr einheimischer Fisch erzeugt worden. Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg waren es 2020 knapp 970 Tonnen Fisch und damit das 225 Tonnen und damit 30 Prozent mehr als im Jahr 2019. Die Menge war sowohl 2019 als auch 2018 wegen extremer Hitze und Trockenheit deutlich zurückgegangen. Verglichen mit 2017, einem nicht zu warmen und nicht zu trockenen Jahr, beträgt der Zuwachs 14 Tonnen Fisch oder 1,5 Prozent.

Dominierend in der Fischerzeugung bleibt der Karpfen. Insgesamt 682 Tonnen des Fisches wurden produziert - ein Anteil von gut 70 Prozent. Bei der Regenbogenforelle, dem zweitwichtigstem Fisch, setzt sich dagegen der rückläufige Trend fort, wie die Statistiker am Montag weiter mitteilten. 2020 wurden in Brandenburg 146 Tonnen des Fisches erzeugt. Verglichen mit 2017 ist das ein Rückgang um 41 Tonnen oder 22 Prozent.

Von der Gesamtmenge an Fisch wurden 709 Tonnen in Teichen gehalten, weitere 261 Tonnen in Becken, Fließkanälen und Forellenteichen sowie in Kreislaufanlagen.

© dpa-infocom, dpa:210531-99-803590/3

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