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Berlin & Brandenburg Wirtschaft: Geschäftsleben normalisieren

Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen), Wirtschaftssenatorin von Berlin. Foto: Jörg Carstensen/dpa/Archivbild

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Berlin (dpa/bb) - Nach dem Beschluss für ein Konjunkturprogramm des Bundes fordern die Unternehmer in Berlin und Brandenburg wieder mehr Normalität im Geschäftsleben. Die Länder müssten das Programm flankieren, indem sie etwa wieder mehr Kunden in Geschäften zulassen, teilten die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg am Donnerstag mit. Kinder sollten wieder umfangreich und verlässlich in Kitas und Schulen betreut werden.

"Kein Geld der Welt kann auf Dauer reale wirtschaftliche Tätigkeit ersetzen", sagte Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck. Darum gehe es jetzt. Die Digitalisierung der Schulen müssen vorankommen und Bürokratie abgebaut werden. In Berlin müssen Investitionen wieder stärker in die Infrastruktur fließen.

Die Koalition aus Union und SPD hatte sich am Mittwochabend auf ein 130 Milliarden Euro schweres Konjunkturpaket verständigt. Geplant sind etwa eine niedrigere Mehrwertsteuer, ein Familienbonus und Entastung bei den Strompreisen. Aus Sicht der Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) wäre darin ein stärkerer Schwerpunkt auf Klimaschutz und Digitalisierung notwendig gewesen.

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