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Berlin & Brandenburg Woidke sieht früheren Kohleausstieg skeptisch

Dietmar Woidke (SPD, M), Ministerpräsident von Brandenburg. Foto: Monika Skolimowska

(Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa)

Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) würde nach der Landtagswahl voraussichtlich keinen früheren Braunkohleausstieg als 2038 mitmachen. "Es handelt sich noch um 18 Jahre, das ist nicht viel Zeit", sagte der SPD-Landeschef der "Märkischen Oderzeitung" (Freitag). Es gehe letztlich um die Entwicklung der Region. "Da werden wir uns auf nichts einlassen, was diesem Ziel nicht dient."

Die Grünen, die als möglicher Partner nach der Wahl für die SPD gelten, dringen auf einen früheren Ausstieg. Der Regierungschef machte zudem klar, dass er keine Ambitionen auf den SPD-Bundesvorsitz habe: "Mein Spielplatz ist Brandenburg, ich bleibe hier", sagte Woidke der Zeitung.

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