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Berlin & BrandenburgWoidke und Wegner: ILA-Hochtechnologien wichtig für Region

09.06.2026, 14:28 Uhr
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(Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Berlin und Brandenburg wollen Bayern in der Luft- und Raumfahrt überholen, sind sich die Regierungschefs Wegner und Woidke vor der Eröffnung der Messe ILA einig. Dabei rückt ein Bereich in den Fokus.

Berlin/Schönefeld (dpa/bb) - Wie wichtig Luft- und Raumfahrtechnologie für die Region ist, haben die Regierungschefs von Berlin und Brandenburg vor der offiziellen Eröffnung der Messe ILA betont. "Das ist ein Bereich der Hochtechnologie, wo wir mit Bayern auf Augenhöhe sind", sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) auf dem Gelände der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung am Rande des Flughafens Berlin-Brandenburg.

Ziel sei es, Bayern zu überholen, so Woidke. Die Unternehmen Rolls-Royce und MTU etwa hätten ihre Mitarbeiterzahl in seiner Amtszeit als Ministerpräsident fast verdoppelt.

Verteidigungstechnologie gewinnt an Bedeutung

Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach von Wachstum - "nicht nur im Bereich Luft- und Raumfahrttechnologie, sondern auch im Verteidigungsbereich, im DefTech-Bereich". Defense Technology beschreibt Technologien, die für Verteidigungs- und Sicherheitszwecke entwickelt werden.

"Wir erleben auch immer wieder Interessen, auch von ausländischen Unternehmen, von ausländischen Investoren, in die Metropolregion zu kommen", so Wegner.

Die ILA findet alle zwei Jahre in Berlin statt und zeigt Flugzeuge, Drohnen und militärisches Gerät. In diesem Jahr gibt es rund 750 Aussteller aus 37 Ländern. Die Messe lässt sich in die drei Bereiche Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigungstechnik aufteilen und versteht sich auch als politisches Forum für Europas Luft- und Raumfahrt. Ausgerichtet wird die ILA vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und der Messe Berlin.

Quelle: dpa

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