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Berlin & Brandenburg Zahlreiche Hinweise: Polizei fahndet nach Vergewaltiger

Das Wappen der Berliner Polizei prangt an einer Jacke. Foto: Tim Brakemeier/dpa/Symbolbild

(Foto: Tim Brakemeier/dpa/Symbolbild)

Berlin/Bernau (dpa/bb) - Die Fahndung nach einem möglichen Serien-Vergewaltiger in Berlin läuft am Wochenende weiter. "Uns erreichen weiter Hinweise zu den Bildern aus den Überwachungskameras - diesen gehen wir nach", sagte ein Sprecher des polizeilichen Lagedienstes am Samstag. Zum genauen Stand der Dinge konnte aus ermittlungstaktischen Gründen keine Auskunft gegeben werden.

Nach den gegenwärtigen Erkenntnissen der Polizei könnte der Mann zwischen dem 12. und 30. Juni sieben Taten begangen haben. Davon ereigneten sich fünf im Grunewald oder dessen näherer Umgebung im Berliner Südwesten. Zu einer weiteren Tat kam es im brandenburgischen Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark), kurz hinter der Berliner Stadtgrenze. Außerdem gab es einen Übergriff auf eine junge Frau in Bernau nordöstlich von Berlin. In mindestens fünf Fällen wurden die Opfer vergewaltigt, einmal blieb es beim Versuch.

Den Beamten liegen gut erkennbare Bilder des Mannes vor, die auf der Internetseite der Polizei Berlin veröffentlicht worden sind. Am Freitag waren bereits 250 Hinweise eingegangen. Er ist etwa 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,85 Meter groß, schlank und hat eine Glatze. Der Täter sprach mit den Frauen englisch und soll laut Polizei "dem Phänotypus nach Osteuropäer sein". Angesichts der begangenen Taten könnte er gefährlich sein, hieß es.

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