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Berlin & Brandenburg Zenit und Moskau: Alba-Sorge über russische Corona-Regeln

Himar Ojeda, Sportdirektor von Alba Berlin. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

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St. Petersburg (dpa/bb) – Basketball-Bundesligist Alba Berlin wollte sich nicht lange mit der 71:87-Niederlage in der Euroleague bei Zenit St. Petersburg aufhalten. Die Analyse fiel kurz aus. "Wir haben 25 Minuten wirklich sehr gut gespielt und sehr gut getroffen. Am Ende war aber genau das Gegenteil der Fall. Das kommt aber vor", sagte Sportdirektor Himar Ojeda.

Mehr Sorgen bereiteten dem Sportdirektor die Hygiene-Bedingungen in Russland. Beim Spiel waren knapp 2400 Zuschauer in der Halle. "Das war schon gut, letztendlich spielen wir ja für sie", sagte Ojeda. Allerdings saßen viele dicht beieinander und nicht jeder trug den Mund-Nasen-Schutz korrekt. Das fand der Spanier suspekt. "Für uns eine neue Erfahrung. Es ist alles ein wenig anders hier", sagte er.

Selbst in dem Hotel der Berliner würden Leute ohne Maske herumlaufen. "Es ist eine seltsame Atmosphäre, weil man diesen Leuten in der Lobby ja über den Weg läuft", sagte Ojeda, den diese Lockerheit etwas besorgt. Die Spieler versuchen Abstand zu halten, bleiben  meist auf ihren Zimmern und essen in einem separaten Raum. "Hoffen wir, dass nichts passiert", sagte der Spanier.

Das Team wird noch bis Donnerstag in St. Petersburg bleiben. Am Mittwoch wird dort trainiert, bevor es dann nach Moskau weitergeht. Dort steht am Freitag die Partie beim Schlusslicht Khimki Moskau an (18.00 Uhr/Magentasport). Die Russen haben erst drei Siege in der Euroleague eingefahren. Allerdings überraschend zuletzt am Dienstag gegen Real Madrid gewonnen.

Youngster Jonas Mattisseck warnte deshalb: "Gegen solche Teams ist es immer schwer, weil sie irgendwann auch nichts mehr zu verlieren haben". Er forderte deshalb: "Wir müssen dieses Spiel genauso ernst nehmen, wie alle anderen auch und mit vollem Fokus reingehen."

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